Rückblick 2014

© Bernhard Rehle

Ausflug Stuttart - Mercedes Museum, Wasen (27. September)

Nachdem letztes Jahr kein Pfeifenclubausflug zustande kam, gings heuer nach Stuttgart ins Mercedes Museum und anschließend auf die Cannstatter Wasen. Organisiert wurde alles von Zoni.
Schon zu Beginn gab es widersprüchliche Angaben zum Starttermin, denn in der WhatsApp-Gruppe war als Zeitpunkt 07:30 Uhr und in der Versammlung die richtige Uhrzeit 7 Uhr angegeben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass am Ausflugstag bereits um sieben eine kleine Gruppe mit Lederhosen und dem grünen Pfeifenclub-Shirt auf dem Turnhallenparkplatz stand und nach und nach die restlichen Teilnehmer eintrudelten. Insgesamt wurde mit 32 Leuten für das Museum bzw. Tischreservierung im Bierzelt (incl. Marken für 4 Maß Bier und
Gockel im Wert von ca. 50€) geplant, leider haben sich aber trotz Aushang nur 27 gemeldet, von denen einer wegen Krankheit verhindert war. Mit Landjäger und Semmel war zudem für das leibliche Wohl während der Fahrt gesorgt, dabei ist aber ein großer Patzer passiert, denn niemand hatte daran gedacht Bier zu kaufen! Daher musste man sich beim Busfahrer eindecken. Beim Wetter haben wir es mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein gut getroffen.
Um halb acht gings mit dem Bus und unserem Fahrer Klaus los. In Hörmanshofen ist noch ein Teilnehmer zugestiegen und so waren wir schließlich vollzählig. Als wir kurz vor Stuttgart waren, wurden die Getränke-/Essensmarken und die VIP Eintrittsbändchen für Grantl’s Hofbräu Zelt verteilt, wobei man feststellte, dass von den 32 Essensbonds nur 12 geschickt worden waren. Nach einem Anruf beim Festzelt stand zunächst fest, dass wir den Rest nicht ersetzt bekamen, weil es zu spät gemeldet wurde. Später im Festzelt konnten allerdings Kompromiss doch noch 10 Marken herausgehandelt.
Ankunft am Mercedes Museum war um 11 Uhr. Dort haben wir uns zunächst zu einem Gruppenbild aufgestellt und sind danach zum Museum gegangen. Nach Erhalt der Eintrittskarten und des Audio-Guides, die nicht besonders gut funktionierten, gings mit dem futuristisch aussehenden Aufzug bis ganz nach oben. Von dort sind die einzelnen Grüppchen immer im Kreis von oben nach Unten durch die einzelnen Ebenen zum Eingang durch die Ausstellung gelaufen. Währenddessen wurde die Geschichte von Mercedes-Benz von der Gründung bis in die Moderne aufgezeigt. Bis 12:30 Uhr sollten sich alle wieder am Ausgang einfinden, jedoch musste noch etwas auf Nachzügler gewartet werden bis es am Fußballstadion vorbei zum Mittagessen ins ‚Sportrestaurant im Neckarpark‘ losging (13 Uhr). Wegen dem nahegelegenen Festplatz und des noch stattfindenden Bundesligaspiels zwischen Stuttgart und Hannover 96 war das Lokal gut besucht. Um ca. 15 Uhr haben wir uns nach einem ausgiebigen Mittagessen auf den Weg, auf dem wegen der genannten Gründe sehr viel los war, zum Festgelände gemacht. Zuvor sind wir allerdings am Busparkplatz vorbei, damit jeder wusste, wo am Abend der Abfahrtsort ist.
Nach Eintreffen auf dem Festgelände konnte sich jeder noch etwas auf der Wasen umschauen und an den zahlreichen Ständen und Fahrgeschäften vergnügen. Treffpunkt war um 16:30 vor Grantl’s Hofbräu Zelt. Dort wurde zunächst auf alle gewartet. Währenddessen hat einer der Festbesucher genau neben uns auf den Boden gekotzt und alle um ihn herum sind auf einmal weggegangen, sodass sich mitten in der Menschenmenge ein keiner freier Kreis gebildet hatte. Immer wenn einer nicht aufpasste und voll durch das Erbrochene lief haben wir applaudiert und gelacht.
Als wir schließlich vollzählig waren, sind wir ins Festzelt zu unseren drei Tischen, was sich besonders für die Weiber mit ihren Ballerinas wegen des extrem klebrigen Bodens als relativ schwierig erwies. Der „VIP“-Bereich für die Reservierungen war ein etwas erhöhter, umrandeter Abschnitt direkt gegenüber der Bühne und so hatte man einen guten Ausblick über das ganze Zelt. Die übriggebliebenen Eintrittsbänder konnten im Laufe des Abends glücklicherweise noch verkauft werden. Alle hatten einen tollen Abend und haben viel gegessen und vor allem getrunken. Zu späterer Stunde wäre der Nachbartisch beinahe abgebrannt, zum Glück wurde das Feuer auf dem Tisch und am Boden vom Kellner mit einer Maß Bier gelöscht.
Um 21:30 Uhr haben wir das Zelt in Richtung Busparkplatz verlassen und sind über das nun ziemlich leere Gelände zum Ausgang des Geländes gelaufen. Am Bus angekommen, sind alle schnell eingestiegen und die Heimreise konnte angetreten werden. Viele waren nach dem langen Tag geschafft und haben die Fahrt zum Schlafen genutzt. Da der Vorstand am nächsten Tag Geburtstag hatte, haben ihm alle um 00:00 Uhr gratuliert. Er bekam sogar einen Geburtstagskuchen und eine Pappkrone überreicht. Weil in Thalhofen ein noch eine Party im Gange war, machte der Bus dort halt einige hartgesottene stiegen dort aus (01:00 Uhr). Der Rest kam um ca. halb zwei wieder wohlbehalten an der Turnhalle an.

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Fahrradausflug (2./3. August)

Das Wetter war sonnig, aber nicht so heiß wie die letzten beiden Jahre, zudem war Regen und gar Gewitter vorhergesagt.
Nachdem sich um 14 Uhr alle Radelwillige (14 Stück) am Pfeifenclubstadel eingefunden hatten und alles auf den Unimog aufgeladen wurde, konnte die Fahrt beginnen. Dieses Mal trat die Mehrheit mit ihren neuen Drahteseln an. Zwei kamen sogar mit seinem Tandem.
Da es wieder zur Hütte am Auerberg ging, ist es nicht verwunderlich, dass wir denselben Weg, wie im Vorjahr nahmen, d.h. über den Kalvarienberg nach Rudratsried, wo wir die traditionelle Rast beim Wagner einlegten. Hier sind noch 4 weitere Pfeifenclubmitglieder hinzugestoßen. Als sich das Wetter zuzog und es bereits etwas zu donnern anfing, sind wir eilig aufgebrochen, sodass wir uns anderst als üblich nur mit einem kurzen Eintrag im Gästebuch verewigen konnten.
Gerade rechtzeitig beim Einsetzten der ersten Regentropfen sind wir nach etwa viertelstündlicher Fahrt an unserem zweiten Etappenziel in Rettenbach beim Flocky eingetroffen, haben unsere Räder in der Garage untergestellt und es uns drinnen gemütlich gemacht. Hier gab es ebenfalls einen Gruppenzuwachs. Nach der Rast, bei der wir zudem den Regenguss überbrücken konnten, stand um 18:45 Uhr die Abfahrt an.
Einige legten in Rettenbach spontan noch beim Wirt und bei einer Geburtstagsfeier, die zufälligerweise auf dem Weg lag, einen kurzen Zwischenstopp ein, bevor es an die beiden langen Anstiege ging, bis schließlich gegen 20 Uhr alle nach und nach an der Hütte ankamen, inklusive einigen Nachzüglern, die wegen des Kindergartenfests in Bidingen nicht mitradeln konnten. Somit erhöhte sich die Zahl der Teilnehmer auf 18. Nun freuten sich alle aufs Grillen und ein Bier. Dieses Mal wurde im Vergleich zum letzten Fahrradausflug deutlich mehr getrunken. Bei herrlichem Ausblick ließen wir es uns gut gehen und so wurde es ein lustiger Abend mit dem ein oder anderen, der zu späterer Stunde kurzzeitig im Sitzen auf dem Stuhl eingenickt war. In der Hütte wurde am Tisch Bierfilz-Drehen als Trinkspiel mit pro Runde steigendem Schwierigkeitsgrad gespielt. Irgendwann wurde statt steigender Filzzahl gar Glasuntersetzer oder ein Spielzeugtraktor (natürlich Marke Fendt) hergenommen oder Senf statt Willi getrunken.
Weil diesmal aufgrund der Temperatur eine Übernachtung unter freiem Himmel ausfiel und in der Hütte nur wenig Platz war, haben die meisten unten in den Gebäuden geschlafen und den harten Betonboden, das Geschnarche und die nächtlichen Eskapaden ertragen mussten, denn gegen ca. 02:30/03:00 Uhr kamen die letzten mit ordentlichem Lärm und Gelächter zum Nächtigen runter. Dabei kamen sie auf die glorreiche Idee im Dunkeln eine Motorsäge anzuwerfen.
Nach mehr oder minder erholsamer Nacht sind am nächsten Morgen alle zum gemeinsamen Frühstück zusammengekommen. Nach einer Stärkung mit Kaffee, Honigbrot, Rührei, etc. folgte das obligatorische Aufräumen. Da beschlossen wurde gleich nach dem Frühstück heim zu radeln, packten wir alles auf den Unimog und traten gegen 10:30 Uhr den Heimweg an, der uns über einen anderen Weg über den neuen Hühnerbach-Staudamm zurück führte und um 11:30 mit der Ankunft am Stadel endete.

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 Windradeinweihung (20. Juli)

Für das nahe Königsried neugebaute Windrad der Gemeinden Bidingen und Ingenried wurde von diesen am 20. Juli auf dem Vorplatz der Windkraftanlage ein Einweihungsfest ausgelegt. Hierbei hat sich der Pfeifenclub bereiterklärt, die Bewirtung zu übernehmen und beim Auf- und Abbau des kleinen Festzelts mitzuwirken.
Für den Zeltaufbau am vorangehenden Tag wurden vier Pfeifenclubmitglieder eingeteilt, die sich zu den anderen Helfern aus den Gemeinden um 09:00 Uhr am Windrad gesellten. Dort wurde bei rasch steigender Hitze mit dem Aufbau begonnen. Dabei kam durch die zum Bau des Bürgerwindrads vorbeifahrenden Lastwagen immer mal wieder eine gewaltige Staubwolke vorbeigeweht. Das Aufstellen des Zelts war gegen 12 Uhr beendet, wobei sich durch den sehr harten, aufgeschütteten Untergrund, unter dem deshalb entsorgte Betonreste vermutet wurden, was sich bei den Bohrungen bewahrheitete, einige Verzögerungen ergaben. Nun saßen alle Helfer für eine Pause im Schatten des Windradturms bei Wurstsemmel und Getränken beisammen.
Anschließend konnten die verschiedenen Beteiligten, d.h. die Kindergärten mit dem Kuchenverkauf, die Blasmusik mit der Bühne und wir mit unserem Zeug, ihre Arbeit aufnehmen. Dazu wurde das benötigte Material vom Pfeifenclubstadel geholt. Um ca. 13 Uhr trafen die für die geplanten 500 Gäste organisierten Bierzeltgarnituren ein, die gleich nach der Positionierung des Ausschankwagens aufgestellt wurden. Zur gleichen Zeit wurde bereits alles für den Essensverkauf hergerichtet, sprich Theke, Grill, Waschbecken und die ausgeliehene Hütte zum Grillen.

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Am Sonntag war das Wetter ebenso heiß und sonnig, wie am Vortag. Bereits zu früher Stunde gings an die letzten Vorbereitungen, um für den Ansturm nach dem Gottesdienst und er folgenden offiziellen Einweihung durch die beiden Bürgermeister gewappnet zu sein.
Passend zur Einweihung war zusätzlich noch eine kleine „Energiemesse“ organisiert worden. Dort konnte man z.B. Segway fahren oder sich über ein Elektroauto informieren.
Es waren weit mehr interessierte Leute gekommen, als erwartet und hierdurch hatten wir v.a. in der Mittagszeit sehr viel zu tun, machten dafür aber auch einen ordentlichen Umsatz. Da in der Hütte gegrillt wurde, hatten die zwei Grillmeister wahrscheinlich den härtesten Job abbekommen, denn zusätzlich zur ohnehin schon vorhandenen Hitze des Tages kam noch die Abwärme der Gasgrills, das umherspritzende Grillfett und der Rauch durch das Grillgut, der hauptsächlich über den Küchenanbau ins Zelt hineingezogen ist. Zu Essen wurde u.a. Steak- bzw. Grillwurstsemmel und Schweinsbraten mit Kartoffelsalat angeboten.

Mit dem Zusammenräumen wurde bereits am selben Tag, nach Ende der Veranstaltung am späteren Nachmittag, begonnen.
Der Zeltabbau selbst wurde wegen Regen von Montag auf Donnerstag verschoben. Auch hier stellten wir wieder Helfer.

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Maifeuer (30. April)

Nachdem rund um Bidingen alle baufälligen Städel bereits für vorherige Maifeuer herhalten mussten, konnten wir glücklicherweise auf die Kiesgrube ausweichen, in der es auch schon in den Anfangsjahren des Vereins stattgefunden hatte.
Es ist wieder ein ansehnlicher Haufen Altholz zusammengekommen, der sogar noch größer als letztes Jahr war. Einziger Wermutstropfen: der Großteil wurde nicht, wie im Aushang angeschlagen, selbst vorbei gebracht, sondern musste von uns abgeholt werden. Die Hexe wurde bereits im Vorfeld gemacht.
Das Wetter war suboptimal, hätte aber mit Dauerregen oder Gewitter noch schlimmer kommen können. Den ganzen Tag über hatte es immer mal wieder geregnet, so dass nicht nur das Holz, sondern das Gelände drumherum ebenfalls durchnässt wurde. Zum Glück waren wir hierfür mit einem naheliegenden Stadel gut gewappnet. Zudem haben wir dort warme Wiener und Getränke für die Zuschauer bereitgehalten, welche von dem Angebot reichlich Gebrauch machten. Hierdurch und aufgrund des unerwartet hohen Menschenauflaufs (es waren immerhin nochmals mehr als im Vorjahr) wurde relativ bald das Bier knapp und so mussten zu den 11 Kisten 4 Zusätzliche geholt werden.
Ein Highlight für die anwesenden Kinder war im Vorfeld des Feuers der durch den Regen aufgeweichte und daher sehr matschige, von großen Pfützen übersäte Boden. Sie hatten viel Spaß dort herumzutoben und zu springen, was ihnen an der dementsprechend aussehenden Kleidung deutlich anzusehen war.
Bei fortschreitender Dämmerung, obwohl es wegen der schon vorhandenen dunklen Regenwolken sowieso bereits relativ dunkel war, wurde um ca. 20:30 Uhr von begonnen das Spektakel zu starten, d.h. das Holz zu entzünden. Bei jeder Stichflamme durch das Benzin gab es bei den Kindern einen freudigen Aufschrei. Trotz eines ganzen Kanisters gelang es allerdings im ersten Versuch nicht das nasse Altholz in Brand zu stecken. Zwar brannte es kurzzeitig an den entsprechenden Stellen, ging aber wieder aus. Unter Zuhilfenahme weiterer Brandbeschleuniger (in rauen Mengen) sprang der Funke schließlich über und das Maifeuer kam doch noch in Gang und wurde schnell ziemlich heiß, so dass der umliegende, durchweichte Untergrund viel Dampf entwickelte, der vom stetigen Ostwind fortgetragen wurde.
Gegen Mitternacht leerte sich der Platz stetig und die wenigen Verbliebenen zogen aufgrund des wieder einsetzenden Regens ins Innere des Stadels um.
Um ca. 23:30 Uhr war der große Stapel bereits zu einem erstaunlich kleinen Gluthaufen heruntergebrannt.

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Fasching (11. Januar - 04. März)

Fasching steht vor der Türe und so galt es sich wieder ein aktuelles Thema für die Umzüge auszudenken. Dabei sind bei der Pfeifenclub-Versammlung im November die folgenden Mottos, in absteigender Beliebtheit, vorgeschlagen worden:
            >Bischofsitz Limburg (Verschwendung von Kirchengeld)
            >Schnappschildkröte Lotti
            >NSA Abhörskandal
            >Baustellen im Ostallgäu
Allerdings gab es einen Hacken, so stellte sich bei der Anmeldung für den Gaudiwurm heraus, dass die Bereiche ‚Kirche‘ und ‚Polizei‘ nicht gewünscht sind. Somit war ‚Lotti‘ als diesjähriges Thema gesetzt.

Für den Wagenbau:
blieb relativ viel Zeit, weil Fasching dieses Mal ziemlich spät fiel. Für den Bau wurden ursprünglich acht Termine - jeweils Samstags - mit Beginn am 11. Januar 2014 festgelegt. Wie sich herausstellte, war das aber nicht genug und daher mussten zum Schluss noch zusätzlich vier Termine eingeschoben werden. Gebaut wurde wieder in Bene‘s Stadel.
Zunächst entstand auf dem Tieflader eine geneigte Plattform, auf der Lotti mit Hilfe einer Seilwinde und Schalter aus der im hinteren Abschnitt befindlichen Höhle heraus- und wieder hineinfahren sollte. Im Folgenden ging es an das Grundgerüst der Schildkröte und der Höhle. Um den Schildkrötenkopf mit der gewellten Führungsbahn auf und ab gehen zu lassen, wurde daran noch eine Rolle befestigt. Beim Funktionstest mit Seilwinde usw. stellte sich heraus, dass diese ziemlich laut ist, wobei auch Schmieren nicht weiter half. Eine mit Eierkartons ausgelegte Holzverblendung sorgte allerdings für etwas Abhilfe.
Beim Bau des Holzstegs auf der Höhle gingen die Meinungen auseinander. Ist es darauf sicher? Sieht er gut aus und passt zum Thema? Zudem sorgte eine angebaute Angel für kontroverse Diskussionen, zumal einige gar planten jemanden dranzuhängen. Dies führte dazu, dass der Aufbau am Ende des Tages wieder abgebrochen wurde. Die Idee wurde aber nicht ganz verworfen. Der Mensch wurde schlussendlich einfach durch eine lebensgroße, selbstgemachte Puppe ersetzt.
Indessen war noch nicht klar, wie das Kostüm für die Schildkröten-Verkleidung aussehen sollte. Im Katalog waren die Angebote zum Einen teuer und haben zum Anderen auch nicht sonderlich gut ausgesehen, blieb folglich nur sie selbst zusammenzustellen. Für die weitere Verkleidung wurden weiße Overalls bestellt, welche anschließend braun eingefärbt werden sollten. Dabei geriet man noch etwas unter Zeitdruck, da bis ein paar Tage vor den Umzügen damit gewartet wurde, deswegen noch keine Farben zum Einfärben gekauft wurden und diese auch nicht in den entsprechenden Mengen in den Geschäften verfügbar waren. Als Alternative versuchte man Maleranzüge in Farbe einzutauchen, auf Dachlatten aufzuhängen und zu trocknen, was allerdings nicht gut ausgesehen hat.
Nachdem alles mit Fließ und Pappmaschee verkleidet war, konnte unter Zuhilfenahme eines Kompressors und einer Spritzpistole der Wagen angestrichen und im Anschluss mit Schilf verziert werden.
Mit dem Verkleiden des Tracktors wurde ebenfalls ziemlich spät angefangen. Er stellte einen Übertragungswagen des ‚BR‘ da, weil auch ein Fernsehteam mitlaufen sollte.

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Vor dem Gaudiwurm am Sonntag, dem 02.03.2014,:
bekamen die Schildkröten erst noch ihren Anstrich. Treffpunkt war um 08:30 Uhr. Geschminkt wurden die Gesichter mit braungrüner Farbe, zu der noch die schwarzen Augen inklusive Nasenlöcher und Schnappmaul kamen. Manche sprühten sich sogar noch die Haare ein, damit diese ebenfalls dem Kostüm angeglichen werden. Bis ca. 10:30 Uhr waren schließlich alle fertig und wir sind nach Mod gefahren.
Währenddessen war unser Faschingswagen zusammen mit dem der Fußballer in Begleitung der Bidinger Feuerwehr bereits auf dem Weg dorthin.
Auch dieses Mal sind wir in der Startreihenfolge ziemlich weit hinten gelandet, d.h. Nummer 59 von 68. Zudem sah es mit dem Wetter ebenfalls nicht so rosig aus. Nachdem es die letzten Wochen für den Winter ungewöhnlich warm und ohne Schnee war, musste es ausgerechnet zum Umzug schlecht werden. Mit ungefähr 5 °C und Nieselregen, der zum Glück kurz vor Beginn aufhörte, lies es sich aber aushalten.
Im Gasthof Burger haben wir es uns wieder gemütlich gemacht und bei Weißwurst, Brezen und Bier auf den Start des Umzugs gewartet. Weil wir so spät drankamen, sind wir, gleichzeitig zum offiziellen Umzugsbeginn, um 13:30 Uhr zum Wagen gelaufen, welcher am Gaudiwurm-Start auf dem Parkplatz hinterm Rathaus stand.
Um 14:45 Uhr waren wir endlich an der Reihe. Wir haben kräftig Süßigkeiten verteilt und hatten eine Mordsgaudi. Besonders die selbstgebackenen und mit Puderzucker bestreuten Schildkrötenplätzchen kamen gut an. Das Kamerateam konnte mit der eingebauten Actioncam in der Filmkamera einige tolle Interviews führen und viele lustige Situationen einfangen. Wie es sich für echte Schildkröten gehört, sind wir an insgesamt drei Stellen, beispielsweise auf der Raukreuzung oder beim Mod Citycenter, wo eine TV Kamera aus einem Anhänger den Gaudiwurm filmte, alle kollektiv auf dem Boden gekrabbelt, was den Zuschauern viel Applaus und Begeisterung abrang. Leider fiel nach ungefähr der Hälfte der 3,5 Kilometer langen Strecke die Seilwinde aus und so konnte Lotti nicht mehr eigenständig aus ihrer Höhle raus und wieder hinein fahren. Da keine schnelle Lösung des Problems möglich war, wurde diese Aufgabe kurzerhand für den Rest des Weges manuell von zwei Schildkröten übernommen. Wie sich am nächsten Tag herausstellte war nicht wie angenommen die Seilwinde defekt, sondern nur eine Sicherung draußen. Nach 1 1/4 Stunden waren wir um ca. 16:00 Uhr wieder am Ausgangspunkt angekommen.
Im Anschluss an den gelungenen Faschingsumzug gings zum Feiern in die diversen Party-Zelte in der Stadt, wo alle noch gut und lange Party machten. Am Abend ereignete sich dort jedoch noch ein Zwischenfall, bei dem ein Pfeifenclub-Mitglied ins Krankenhaus musste.

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Zwei Tage darauf war der Faschingsumzug in Bidingen (Dienstag, den 04.03.2014).:
Treffpunkt fürs Schminken war um 12:00 Uhr, was allerdings erst mit kleiner Verzögerung begann, weil der Beutel mit den Farben zunächst nicht auffindbar war und erst vom Faschingswagen geholt werden musste.
Um ca. 13:30 Uhr machten wir uns schließlich auf nach Bidingen.
Mit 2 °C - vormittags Regen und dicke Schneeflocken, was zum Umzug hin aufhörte - waren die Bedingungen ähnlich wie in Marktoberdorf.
Aufstellung für den Umzug war wie immer am Spielplatz. Wir hatten die Wagen Nummer 12 (von 16). Es waren, u.a. bedingt durch Überläufer zu anderen Gruppen, etwas weniger Teilnehmer als beim Gaudiwurm und obwohl in Bidingen Kinder mitdurften, war nur ein Pfeifenclub-Kind dabei. Beginn des Faschingsumzugs war um kurz nach 14:00 Uhr. Bei den beiden Malen, als die Schildkröten auf der Straße gekrabbelt sind, gab es von den Zuschauern wieder viel Applaus. Diesen Fasching war besonders auffallend, dass bei den Umzügen, sowohl in Mod, wie auch in Bidingen, fast jeder Wagen Musik von Helene Fischer („Atemlos“ usw.) spielte, uns eingeschlossen.
An der Turnhalle angekommen haben wir uns unters Faschingsvolk gemischt und den Tag noch ordentlich ausklingen lassen (ca. 15:00 Uhr).

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Kegeltournier (05. Januar)

Wie zu Beginn jeden Jahres, fand auch dieses Mal das Pfeifenclub Kegeltournier 2014 statt. Leider war die Zahl der Teilnehmer erneut gesunken, nämlich von 25 2013 auf nur noch 24 Leute. Davon waren 5 Frauen und 19 Männer.
Beginn war um 15 Uhr und so sind die Teilnehmer nach und nach eingetrudelt. Weil viele die linke Bahn mieden gab es den üblichen Rückstau, so dass sich die Preisverteilung bis ca. halb Neun hinauszögerte, bis schließlich jeder seine 50 Schübe absolviert hatte.
Dass die linke Kegelbahn zwischenzeitlich länger nicht genutzt wurde, kam allerdings den zahlreich anwesenden Kindern zu Gute, welche einen riesen Spaß am Kegeln hatten, obwohl doch die meisten Versuche letztendlich in der Bande endeten.
Nun kam der Höhepunkt des Abends, die Bekanntgabe der Platzierungen mit Überreichung der gewonnenen Preise (Biergläser und Üben-Becher). Die komplette Rangliste kann bei den Bilder eingesehen werden.

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